Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
Entstehung
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Elende Meuchler! heulte der Freigraf.

Gegen Räuber kein ehrlicher Kampf! ſchrie Duna. Zitt're Verräther! ich habe dir die Stunde der Rache verkündet, habe ſie über dich heraufbeſchworen, mir allein haſt du Alles zu verdanken, was über dich her⸗ einbrechen wird!

Die vier Bürger brachten indeſſen zwei der Ent⸗ wichenen gefangen zurück, ſie waren mit den weißen Stricken, welche ſie früher als Leichenträger um den Leib hatten, gebunden. Der Kampf mit dem Frei⸗ grafen war auch zu deſſen Nachtheile geendet, und der Ueberwundene Duna und Siegfried verwün⸗ ſchend wurde zu den Andern gekoppelt; jener, wel⸗ cher die Rolle des Prieſters fälſchlich übernommen, hatte indeſſen ſeinen Geiſt aufgegeben.

So trat der Zug ſeinen Rückweg an. Kajetan zupfte ſeinen Schwieger: Wenn wir auch den Bettler jetzt im Sarge gefunden, ſo bleibt mir ſein Erſcheinen, an ſo vielen Orten zu gleicher Zeit, doch immer ein unheimlich Räthſel!

Meiſter Felix lachte vor ſich hin und ſprach: Wir haben's ſchon heraus, denn die Alle hier ſind unter den ſchwarzen Röcken eben ſo, wie der Schelm da, an⸗ gethan; es fehlt ihnen nur die zottige Haarkappe und