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37 laſſende Urſache ſeines Hierſeins nicht zu verrathen, ſondern gab vor, mit Gewalt hieher gebracht worden zu ſein.
Haben wir noch einige Augenblicke Zeit? fragte Siegfried.
Bleibt nur ganz ruhig. So lange bis ein feiner Pfiff ertönt, ſind wir vor Ueberraſchung ſicher, dann muß ich hinab, um den Frauen heraufzuleuchten. Sie wohnen alle in dieſer Reihe, ein Pförtchen, in der Rich⸗ tung, in welcher ich herkam, führt in einen Gang in den ſämmtliche Damengemächer münden. Ihr müßt wiſſen: ich bin hier ein Frauendiener, habe immer nur mit den Weibern zu ſchaffen. S wäre nicht ſchlecht, aber mit dem Reden iſt's aus, ſonſt fliegen Köpfe, und Jeder wahrt ſich, ſo gut er kann. Traut nur dem Frei⸗ grafen nicht, der iſt— unter uns geſagt— Alles, was Ihr wollt, nur kein Menſch! So lange Ihr da ſeid, ſo könnt Ihr auch verſichert ſein, von Spähern und Verräthern umgeben zu ſein. Er kann in alle Gemächer, ihm iſt keine Pforte verſchloßen, er ſchleicht durch Mauern, und was er auf gradem Wege oben nicht vermag, das geſchieht unter der Erde. Ich habe da ſchon Sachen erlebt, gegen welche alle meine frühern Gefahren nur Ergötzungen ſind.
Jetzt ſagt mir vor Allem, wer ſind dieſe Damen da unten?


