Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
Entstehung
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bewußten zwei Fremde ſeid, ſo wurde Euere Herberge ſchon vor einigen Stunden bei mir beſtellt.

Das iſt zum Teufel holen! fuhr der Frager auf, ſchon wieder etwas, was ich nicht begreife; wenn das ſo fortgeht, junges Herrlein, wendete er ſich zu dem Andern, ſo ſteh' ich Euch dafür, daß ich in einigen Tagen um mein Bischen Hausverſtand gekommen ſein werde.

Und wenn Ihr ſo fortplaudert, erwiederte eine feine, faſt knabenhafte Stimme, ſo ſteh' ich Euch da⸗ für, daß wir bald noch mehr, als durch und durch naß ſein werden.

Ihr habt recht verſetzte der Andere drum guter Valentin, führt uns ein in Eure Hütte; der Himmel ſegne unſeren Eingang, bewahre uns vor allen zweideutigen Wohlthätigkeitsbezeugungen und allen alten Weibern, denen ich eben ſo gerne, wie einem ſaueren Weine aus dem Wege gehe; denn zwiſchen einem alten Weibe und einer Hexe iſt nur eine haarkleine Gränze, und wenn der Teufel auf eine andere Weiſe nicht bei⸗ kommen kann, den ködert er mit einem Weibe; drum bewahre mich der liebe Himmel vor den Weibern und allen ſonſtigen Uebligkeiten, in Ewigkeit, Amen!

Während dieſes Kraftſprüchleins war der Haus⸗ wirth mit ſeinen Gäſten in der Hinterſtube angelangt. Dieſe ſah, wiewohl nicht viel Bequemlichkeit verheißend