Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
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Ein ſeltſamer Kauz. Ich hätte nie ein ſo reiches Gemüthsleben hinter den unerſchöpflichen Späſſen ge⸗ ſucht. Er hat das Kind van Duizenbeek's trotz meiner Einreden behalten. Ich werde nun bald genug ſelbſt Familienvater, meinte er, ihm ſei das kleine Ding wohl zu gönnen, er wolle ſich's zu ſeiner Qual und Plage heranziehen. Ich mußte nachgeben, und ſonſt erhob Niemand Einſpruch. Mata⸗bunga iſt todt und ihr Vater verſchwand von ihrem Grabe. Kein Menſch hat ſeither wieder von ihm gehört.

Iſt Hardenſtein einmal bei mir und als mein alter ego eingeführt, ſo kann ich ihm und Keyſer ge⸗ troſt die Leitung auf ein paar Monate, ein Halbjahr, ein Jahr vielleicht überlaſſen und einen Ausflug in die alte Heimath unternehmen. Ich bringe Dir dann mein ſchönes, liebes Weib. Du haſt zwar ihre Photographie, aber ſie iſt weit, weit wunderbarer, als Du ſie Dir dar⸗ nach vorzuſtellen vermagſt, und liebt mich inniger, als ich verdiene, ſo wie nur eine Mutter ihren Sohn ge⸗ liebt zu werden für würdig hält; und was mich bei⸗

nahe ſtolz machen könnte, dieſe Neigung reicht zurück bis in eine Zeit, wo ich, noch der arme Recrut, die eigene keimende Liebe für ein Hirngeſpinnſt halten mußte. O, wie herrlich iſt es, daß dies gegenſeitige