Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
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meine Erfolge nicht leugnen, aber er vermöge ſich auch nicht mehr in die neuen Anſchauungen zu finden. Das höchſte Zeichen des Vertrauens habe er mir ja doch ſchon in ſeinem Kinde gegeben. Er blieb trotz meiner Weigerung bei ſeinem Willen.

Seither iſt Papa in die Stadt gezogen, wo er ſich ſchon früher ganz in der Stille eine prächtige Villa gekauft hatte. Da beſuchen wir ihn, wie er abwech ſelnd uns, aber nur an Sonntagen, denn es gibt red⸗ lich zu arbeiten.

Noch fehlt mir viel zu einem vollkommenen Ein⸗ blicke in die Verhältniſſe; ich habe zu lernen und bin zu ehrgeizig, um irgend einen Verſtoß machen zu wollen. Dann darf ja, beſonders wo die Dinge in der Umge⸗ ſtaltung ſind, des Herrn Auge nicht fehlen. Zum Glücke gehen mir einige tüchtige Aufſeher und vor Allen der Controlor Keyſer, ein redlicher Mann, den ich von den Außenbeſitzungen zu meiner Hilfe herbeigezogen habe, mit gutem Willen, klarer Umſicht und eingehender Sachkenntniß an die Hand. In einigen Jahren hoffe ich auch noch Hardenſtein's Beiſtand zu gewinnen, der bei all' ſeiner phantaſievollen Redſeligkeit mich doch mit gutem Rathe und einer unverwüſtlichen Arbeitsluſt unterſtützen kann.