Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
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Aus den weiten Reisfeldern der ſumpfigen, ſeuchen⸗ ſchwangeren Ebene führen die Rieſentreppen der Sa⸗ was hinan zu kühleren, geſünderen Gegenden. Zwiſchen den hellen grünenden Halmen der Terraſſen tauchen hin und wieder Haine von Fruchtbäumen in ſaftigerem dunkleren Grün auf, in denen ſich einzelne zierlich aus Bambus geflochtene Häuschen oder ganze Dörfer ber⸗ gen. Die Palmen bleiben in der Tiefe zurück, nur einzeln kommen ſie in den höheren Regionen noch vor, wo der ewige Frühling ihre Frucht nicht mehr zu zei⸗ tigen vermag. Dafür iſt es der Wald, der hier ſeine ganze tropiſche Pracht entfaltet. Aus einem dichten Teppich von Farren, Bärlapp und duftigen Kräutern, die von bunten Blüthendolden wie in den glühendſten Farben durchſtickt erſcheinen, ragen die ſchlanken Stämme dicht empor, umſchlungen von rieſigen Lianen und tau⸗ gleichen Calamusranken, die ſich guirlandenartig von Baum zu Baum wie durch einen Säulentempel ſpan⸗ nen. Die zierliche Arecapalme mit ihrer glänzend rothen Fruchttraube findet ſich hier neben dem mäch⸗ tigen Baumfarren und der Raſamala, deren Rieſen⸗ ſtamm nicht ſelten die Höhe von hundertachzig Fuß er reicht. Aus Wurzeln und Aeſten ſprießen phantaſtiſch

geformte Schwämme und farbenprächtige Orchideen,