194 mälig abzog, ein Liebestraum wie ihn Jeder einmal ſ geträumt, nur daß die Meiſten vielleicht ihr gütiges 4 Geſchick vor ſo unſeligem Erwachen bewahrte. Eine ſp unabgebrochene Reihe bitterer Erfahrungen war es, die G Paul von dem Momente an machen ſollte, da er im ſ blinden Vertrauen zur Ehre eines Geſchäftsmannes für ſe den Oheim Friederikens ein Blanquett unterzeichnet n hatte, um ihn großmüthig aus momentaner Klemme zu 1 helfen. Das Börſenſpiel verſchlang auch die große 3 Summe, welche der gewiſſenloſe Mann erhob, I fi und faſt zu gleicher Zeit ſtarb Paul's Bar. ließ 3 das immer als namhaft angeſehene Vermögen in be⸗ t dauerlicher Unordnung zurück, ſo daß mit einem Male 1 er von zwei Seiten Forderungen herantraten, die er mit 5 4 4 Aufopferung all ſeiner Anſprüche nicht zu befriedigen vermochte. Er verlor ſeine Charge, nachdem er ſchon d früher allen Glauben an die Menſchheit verloren, denn n Friederikens Oheim wußte ſich nicht nur geſchickt aller d Haftung zu entziehen, ſondern. überredete auch ſeine I Nichte, dem zu Grunde gerichteten Geliebten zu entſagen und dafür eine vortheilhafte Verbindung einzugeben. n 1 Die leichten Worte, mit denen das Mädchen das Ver⸗ t hältniß zu Paul löſte, fügten ihm die letzte und tiefte d Wunde zu. Aber wie ein Mann hatte er den Schmerz
ertragen und ſeinen Entſchluß gefaßt. Ein Verwandter


