Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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Officiere ſich alsbald empfahlen, um ihrer Pflicht nach⸗ zukommen, die ſie auf das Vordrdecke rief, wo ſich die von ihnen aus Holland herübergeführten nemangewor⸗ benen Soldaten unter der Aufſicht einiger Sergeanten verſammelten und zur Ausſchiffung vorbereiteten.

Da dieſelbe durch den kleinen Local⸗Dampfer be⸗ werkſtelligt werden ſollte, ſo hielt derſelbe gegen das Vordertheil des Kauffahrers und legte ſchließlich auch dort an. Emilie, ein hageres, etwa ſiebzehnjähriges Mädchen, das in ſeiner Toilette eine große Vorliebe für Hellblau und Roſenroth an den Tag legte, war raſch an Bord und glitt dabei ſo gefährlich aus, daß es aller Geſchicklichkeit des Lieutenants van Duizen⸗ beek bedurfte, ſie zu verhindern, in ſeinen Armen und an ſeiner Bruſt das verlorene Gleichgewicht wiederzu⸗ finden. Dagegen empfing und erwiderte Suſanne, welche, ohne Rückſicht auf die dichten, das Deck verengenden Soldatengruppen nach vorn geeilt war, die nunmehr ihr zugewendete Umarmung der Jugendfreundin auf das Herzlichſte. Indeſſen ſchüttelte der ſo ſehnlichſt erwartete ſund nun ſo kühl ablehnende Vetter ſeinem Onkel die Hand.

Gute Fahrt gehabt? lautete die ein wenig trockene Begrüßung des wohlbeleibten, ganz in Weiß gekleideten ältlichen Herrn, über deſſen unbedecktem