Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
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ohne auf die Ehre früherer Beziehungen zu reflectiren, beſtimmt mich dazu ein Ereigniß, welches ich Ihnen ſelbſt mittheilen möchte, um Sie gleichzeitig ſo weit als möglich zu beruhigen.

Was iſt geſchehen, mein Herr? fragte Paula gleichgiltig, ja ſogar vorwurfsvoll. Sie konnte nichts denken, was ihn berechtigen durfte, ſie zu ſtören.

Zaudernd blickte Herr von Nothfelder um ſich, als ſuche er eine Unterſtützung, endlich brachte er es doch heraus.

Ich bitte Sie, Gräfin, nur nicht zu ſehr zu er ſchrecken, der Fall iſt wohl nicht gefährlich, der Graf wird ſich bald wieder erholen von ſeiner Ohnmacht, es dürfte nur ein leichter Schlaganfall ſein.

Mein Mann! rief Paula beſtürzt.Ein Schlag⸗ fluß?!

Herr von Nothfelder theilte ihr nun mit, wie Alles gekommen.

Der Graf ſei wahrſcheinlich ein wenig alterirt noch einmal abends aus dem Hauſe und auf die Pro⸗ menade hinausgegangen, und dann ziemlich erſchöpft in das Bezirksamt gekommen, als Herr von Noth⸗ felder eben im Begriff ſtand, ſich in's Gaſthaus zu be⸗ geben. Man habe geraucht und eine Flaſche Wein ge⸗