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rend dieſer kurzen Pauſe trat Hanne aus der mächtigen Begeiſterung in die naturgemäße Empfindung ihres Verluſtes, den ſie erleiden ſollte, zurück, ſo zu ſagen aus dem poſitiven in das negative Bewußtſein. Der Verluſt ward ihr um ſo deutlicher, je lebhafter ſie die Wonne des Beſitzes noch einmal vor die Seele gerufen, und nur mit Mühe hielt ſie die Thränen zurück, als ſie leiſe und ſtockend fortfuhr:
„Nun ja— ich war's!— Und auch die Erinne— rung wird noch mein Glück ſein— das Einzige. Er wird das arme Weib vergeſſen— er wird ein ſchöneres, edleres beſitzen— er wird glücklich ſein!— Ich will zu Gott beten, daß er es werde— er war ja gut gegen mich und nachſichtig alle Zeit. Wie ein himm— liſcher Stern in meinem Leben aufgegangen, zieht er
jetzt wieder über meinem Haupte fort.— Um mich bleibt's öde— doch was thut das!— Ich will beten, beten für ihn— das— das ſagen Sie ihm, Frau Gräfin.“
Sie konnte nicht weiter, ein heftiges krampfhaftes Schluchzen erſtickte ihre Worte und preßte auch Paula das Herz ſchmerzlich zuſammen, daß ſie nichts zu er— widern vermochte. Was ſollte auch ſolchem Weh gegen⸗ über ein banaler Troſt? Die demüthige Unterordnung


