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bewegt von der natürlichen Anmuth der Erzählerin und von dem Einblick in die ihr dargelegten Verhält⸗ niſſe.„Aber wie iſt das möglich? Er muß ſie ja doch arbeiten ſehen?“
Hanne ſeußzte leiſe, ſchüttelte ganz unmerklich den Kopf und ihre Stimme klang wehmüthig.
„Er fragt nicht viel nach mir“, geſtand ſie,„und dann, merkt er's auch einmal“, ſetzte ſie hinzu,„denkt er wohl, es ſei für's Haus.“
Ein Jubellaut ging durch Paula's Seele. Alſo hatte ſie mit ihrer Vorausſetzung das Richtige getroffen. Die Frau fühlte ſich vernachläſſigt, ſie war nun ihrer Sache ſicher und ging directer und zuverſichtlicher auf ihr Ziel los.
„Ihre Lage iſt alſo wohl eine ſehr beſchränkte und traurige?“ fragte ſie, ariſtokratiſcher aufgerichtet. als zuvor.
„Beſchränkt, ja“, entgegnete Hanne zu ihrem Er⸗ ſtaunen faſt leichtherzig,„traurig, nein, gnädige Frau. Ich habe nie im Ueberfluſſe gelebt und die Arbeit macht mir Freude. Die Hoffnung bleibt ja doch noch, daß wir mit der Zeit etwas vor uns bringen; das Brod haben wir noch immer gefunden, und ſo lange die Noth nicht an die Thüre pocht, kann man wohl zu⸗
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