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Arbeit verzehrt— ſie zu erſetzen immer wieder für dieſelbe Arbeit. Iſt das Leben?“ Heftig ſprang er auf, der Gedanke ging zu lebhaft und der Körper konnte 3 dabei nicht unthätig bleiben.„Leben mag es ſein— ein Menſchendaſein iſt es nicht! Die Arbeit iſt nicht das Höchſte auf Erden, ſondern das Ziel iſt's. Die Arbeit iſt unſer thieriſcher Antheil, das zu erreichende Ziel, das Streben darnach, unſer göttlicher. Wie aber, wo das Ziel fehlt?— Da ſchleppt ſich das körperliche Geſpenſt hin, zum ruheloſen Wandern verdammt als
Sühne für den ſelbſtmörderiſch vernichteten Geiſt. Ein ausgebrannter Stern, der noch immer fortrollt auf ſeiner endloſen Bahn, licht⸗ und leblos, ohne Wärme, ohne Gefühl, ſein eigener Schatten, aber unbarmherzig feſtgehalten und fortgetrieben von den ewigen ſtarren Geſetzen der Natur.— Wer da Einhalt geböte!“ Es war ein bitteres, in die Seele ſchneidendes Auflachen, das ſeine Gedanken begleitete.„Auch dazu gehört der Wille“, ſchien es zu ſagen,„und mit der gemeuchelten Seele iſt auch er vernichtet. Stünde ich denn ſonſt noch da unter dem Gewichte einer ganzen Welt? Die Mythe vom Atlas iſt keine Fabel, es liegt ein tiefer Sinn darin. Gewiß, er trägt die Erde und hat nicht einmal die Energie, ſie von ſeiner Schulter zu ſchleu⸗


