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den Nagel. Dann ſetzte er ſich ſtill an ſeinen Arbeits⸗ tiſch und nahm eine Uhr vor, die ſchon halb zerlegt war. Der Blinden aber ging das frühere„trotzdem“ und ſein jetziges Schweigen nach, ſie kehrte nun ihren Groll gegen den Angekommenen.
„Dem Herrn Schwiegerſohn biſt Du eben zu wenig nobel. Wenn er Dich immer im ſeidenen Kleid ſehen will, muß er Dir wohl erſt eins kaufen.“ Da Alles ſtill blieb, führte ſie jetzt die Taſſe zum Munde, ſetzte aber ſogleich wieder ab.„Der Kaffee iſt ganz kalt“, ſagte ſie boshaft.„Ja freilich, für die blinde Alte iſt's immerhin gut genug,— die muß fürlieb nehmen und froh ſein, wenn man ſie nicht ganz und gar ver⸗ hungern läßt.“
Dieſer Ausfall verfing beſſer. Riedhelm ſah auf und fragte ſeine Frau tadelnd, ob ſie es wieder an etwas habe fehlen laſſen.
Hanne hatte Mühe, das Weinen zu bekämpfen, aber es lag kein Unmuth in ihrem Tone, da ſie er⸗ widerte, ſie habe es ja der Mutter geſagt, aber nun ſei es bald eine halbe Stunde, daß ſie den Kaffee ge⸗ bracht, und in der Zeit habe er wohl auskühlen müſſen.
„Waſche Dich nur rein“, fiel ihr die Mutter in's Wort.„Ganz natürlich, die Alte hat Unrecht, muß
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