Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

nigſtens zum Theil gehörte, wenn auch das Portal nicht da hinaus ging, ein unſcheinbares baufälliges Häuschen, kaum fünfzig Schritte davon. Das ſteile, ſchadhafte Dach ſtieg nur über einem Erdgeſchoſſe em⸗ por, das außer der Thüre noch zwei kleine Fenſter auf die Gaſſe öffnete. Hinter den blanken Scheiben waren Uhren ausgeſtellt und zeigten, daß das Zimmer neben der Eingangsthüre die Werkſtatt ſei; hinter der⸗ ſelben lag eine ziemlich dunkle, aber ſehr reinlich ge⸗ haltene Küche, an die ſich eine auf den ſchmalen Garten hinausſehende Stube ſchloß. Nach dieſer Seite hatte das Häuschen auch noch einen Aufbau zu dem das Dach den Raum hatte hergeben müſſen und der zwei kleine Zimmerchen enthielt, welche zu Schlafkam⸗ mern benutzt wurden.

Der Verſammlungsort der Bewohner war die ge⸗ räumige Werkſtätte, die zugleich als Wohngemach diente und demnach auch mit einem gewiſſen ärmlichen Comfort ausgeſtattet war. Außer dem Tiſche, worauf das Handwerkszeug lag, befand ſich eine hartholzene Kommode und ein eben ſolcher Schrank darin, und an der Hauptwand neben dem Ofen ſtand ein altmodiſches, mit Kattun überzogenes Kanapee, vor welchem der große, ſchwere Tiſch mit den gedrehten Füßen vielleicht ſchon ſeit einem Jahrhunderte feſtſtand. An den Wän⸗