Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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wechſel ließ ſich aber leicht auf die unmuthige Erregung ſchieben, mit der er jetzt den Erzähler unterbrach.

„Darf ich bitten, Baron“, ſagte er mit ſchneiden— der Schärfe,„mir näher zu erklären, was Sie an der Sache ſo undenkbar finden?“

„Ah, es intereſſirt Sie alſo? Sind Sie vielleicht näher eingeweiht?“

„Es fragt ſich hier nicht um die Angelegenheit ſelbſt“, fiel ihm Riedhelm abermals in's Wort,„ſon⸗ dern um die eigenthümliche Betonung, mit der Sie des Offiziers und beſonders des Infanterieoffiziers erwähnten. Was meinten Sie damit?“

„Mein Gott, nichts, als daß ich glaube, Graf Bornegg werde bei ſeinem bekannten Stolze nicht auf die Stellung einer Oberlieutenants⸗ oder Hauptmanns⸗ gattin für ſeine Tochter aſpiriren, ſo ehrenhaft dieſe auch in meinen Augen ſein mag. Wenn ich die Be⸗ zeichnung ‚Infanterie“ beſonders hervorhob, ſo bezog ſich das nur auf den Umſtand, daß in dieſer die be— mittelten und adeligen Offiziere ſeltener vorkommen, als bei der Cavallerie, was Ihnen nach meiner Mei⸗ nung allerdings an Ritterlichkeit keinen Eintrag thut. Ich bin ja als Offiziersfreund in der ganzen Garniſon bekannt.“

Baron Webenſtein hatte dieſe Entſchuldigung etwas