Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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„Wie geſagt, ganz wie Sie wollen“, gab der Baron mit herablaſſender Gleichgiltigkeit ſeine Zuſtim⸗ mung, wandte ſich ſodann an die beiden Offiziere, in⸗ dem er nachläſſig hinwarf:„Sehr leid, daß wir Ihre Geſellſchaft entbehren müſſen, aber wir ſehen die Herren ja heute Abend zu Füßen unſerer ſchönen Comteſſe.— Apropos“, unterbrach er ſich, ſchon halb im Gehen begriffen.„Wiſſen Sie das Neueſte? Klippburg ſagte mir, er habe vor mehreren Tagen Comteſſe Paula um die Mittagsſtunde im verödeten Volksgarten an der Seite eines Offiziers luſtwandeln ſehen. Das Geſicht des Offiziers konnte er nicht erblicken, da ſie vor ihm gingen, aber die Comteſſe habe einen Augenblick ſich ihm zugewendet, und er will ſchwören, daß er ſich trotz ihres dichten Schleiers nicht getäuſcht habe. Was ſagen Sie dazu? Entweder iſt Klippburg ein Narr oder— aber nein, man muß ſolche boshafte Klatſche⸗ reien nicht weiter verbreiten, die Sache iſt ja ganz undenkbar, Comteſſe Paula, die ſtolze, unrührbare Schönheit an der Seite eines Offiziers— noch dazu eines Infanterieoffiziers! Ein Rendezvous im Volks⸗ garten zu dieſer Jahreszeit! Ah, nicht wahr, das iſt pure Verleumdung?“

Er warf einen unheimlich prüfenden Blick auf

Riedhelm, der ganz leiſe erröthet war. Der Farben⸗