Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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Eine aufregende Jagd begann.

Die Abenteurer erriethen alsbald inſtinktiv, daß ſie verfolgt wurden; der Pſeudomarquis griff ſelbſt zum Ruder, auch er mochte Verſprechungen machen und eine Weile ſchien es, als behielte ſein Boot den gewonnenen Vorſprung. Aber es war dies nur eine Augentäuſchung. Acht kräftige Arme leiſten mehr Ar⸗ beit als zwei, und als die Verfolger um eine bewach⸗ ſene Inſel herumbogen, hinter welche das erſte Boot vor einer Weile geglitten, da hatte ſich der Zwiſchen⸗ raum ſchon beträchtlich verringert.

Es kam für die Flüchtlinge das Unbequeme dazu, daß ſie nicht direkt dem linken Ufer zuſteuern konnten, da der Strom, wie geſagt, ſich hier in mehrere Arme theilt, das Landen an einer Inſel zwecklos, ja wider⸗ ſinnig geweſen wäre, aber auch am Ufer nicht überall thunlich war, weil es, offen und ſumpfig, gar wenig Chancen des Entrinnens bot. Es mußte getrachtet werden, eine Stelle zu erreichen, die trocken und wo⸗ möglich waldig, zum mindeſten für einige Zeit ein Verſteck gewährte, und eine ſolche zeigte ſich in der That, aber das Waſſer war hier reißend, die An⸗ näherung ſchwierig und der Verfolger ſchon in ſolcher Nähe, daß man die einzelnen Perſonen erkennen und ihre Zurufe verſtehen konnte.