Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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vor kleinen Taſchendieben warnten und ängſtigten, die großen aber laufen laſſen im Begriff, den Flücht⸗ lingen nachzueilen, er hieb mit einem Fluche in die ſchäumenden Pferde und jagte auf der raſtätter Chauſſee davon.

Als jedoch nach einer Strecke ein wohlerhaltener Nebenweg linksab gegen Weſten bog, da beſann er ſich nicht lange und lenkte kurzweg in denſelben ein. Wohl waren friſche Räderſpuren hier zu ſehen, die aber gaben keine Sicherheit; erſt eine Bäuerin, der ſie begegneten, beſtätigte die Vermuthung des Grafen, daß die Flüchtigen nur vorgeblich den Weg gegen Raſtatt eingeſchlagen, um, ſobald dies thunlich, auf kürzerem Wege den Rhein zu erreichen und ſo wenig⸗ ſtens unbehelligt die Grenze zu überſchreiten, jenſeits deren wohl leicht ein Schlupfwinkel und ein Ausweg gefunden war.

Die Bäuerin kam von Iffezheim, ſie war dem Wagen begegnet und beſchrieb die beiden Inſaſſen, ſo daß dem Grafen kein Zweifel blieb. Neuerdings peitſchte er in die ſtolzen Renner, die es eine Strecke weit wohl ſelbſt mit der Eiſenbahn aufgenommen hätten. Der Wagen flog mit unheimlicher Schnelle dahin, eine zu raſche Wendung und er mußte zur Seite geſchleudert in Trümmer gehen.