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„Ach, der hübſche Knabe!...“ ſtimmte nun auch Frau Bertha ein...„Sie ſtehen noch nicht in der Fremdenliſte...“ fügte ſie raſch hinzu, und Land⸗ ſchaft, Naturbewunderung, Gemüthserhebung, ihre eigene Ekſtaſe waren wie die Bemerkung des Bruders und der Einwurf des Gatten total vergeſſen und zur Ne⸗ benſache geworden der niemals ganz ſchlummernden, leicht entfachten Neugierde gegenüber, für deren Be⸗ friedigung ſie eine ganz unverholene Schwärmerei hegte.
„Ich glaube, ein Graf Iſonzo oder Iſansky...“
gab Amalie die durſtig aufgenommenen Errungenſchaf⸗
ten ihrer Nachforſchungen preis...„Aſſeſſor Lach⸗ mann behauptet, es ſeien Polen, Bulgaren oder etwas Dergleichen, aber etwas echt Slaviſches, obgleich der Knabe gar keinen fremden Geſichtstypus hat.“
„Ich finde, er ſieht ganz der Mutter ähnlich, nicht einen Zug vom Vater. Sieh' nur die großen ſchwarzen Augen und wie geſchmackvoll der Kleine ge⸗ kleidet iſt, Alles echter, ſchöner Seidenſammt.“
„Sie müſſen ſehr reich ſein...“ ergänzte Ama⸗ lie Frau Bertha's Auseinanderſetzungen...„Der Aſſeſſor ſagt, ſie ſeien mit einem ganzen Train von Wagen, Pferden und Dienerſchaft angelangt. Der Graf will ſich bei den Rennen betheiligen.“
„Ihre Toilette war aber ſehr einfach— leichte 2*


