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nienbäumen hinabſchlängelt. Dort gegen Oſten folgt das Auge dem Lauf des Oosbachs, an deſſen rechten Ufer ſich anmuthige Häuschen hinziehen, wie am linken die lange, ſchattig trauliche lichtenthaler Allee, deren beide Enden je an ein uraltes Kloſter und das mo⸗ derne, allen Virtuoſen der Welt gaſtlich aufgethane
Theater ſtoßen.
Wie eine reizende Idylle liegt das Städtchen zwiſchen den maleriſch ineinandergeſchobenen Bergen, deren anmuthig runde Formen durch die dunkle dichte Nadelholzwaldung mit den dazwiſchen geſtreuten hellen Buchen und Lärchenbäumen eine träumeriſche Weich⸗ heit, eine ſanfte Lieblichkeit gewinnen, für die kein
1 Auge kalt ſein, denen kein Herz ſich verſchließen kann. Sogar die raſtloſe, redſelige kleine Frau ließ ſich hier von einer mild löſenden Ruhe beſchleichen, nur V hin und wieder wurde ein Ausruf der Bewunderung laut, ein Wort gewechſelt; man ließ die zahlreichen Beſucher der Ruinen, die auf dem ſchmalen, freihäng⸗ 1 enden Gange an der tiefen Fenſterniſche auf und nie der vorüberzogen, unbeachtet; ohne Rückhalt gab ſich 3 Jedes den Reizen der Natur hin. Amalie allein, gerade ſie, welche angeblich aus Sehnſucht nach all' den Schönheiten hier oben den Aufbruch vom behaglichen Kaffeetiſche beſchleunigt hatte,
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