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chen und die gegenüberliegende Karbachmühle ungehin⸗ derter zu betrachten.
„Ich will ein wenig zu den Damen...“ meinte der Doktor und eilte unſicheren Schrittes über das in dem zunehmenden Wellenſchlage ſtärker ſchwankende Schiff zurück.
„Nehmen Sie ſich doch in Acht, Max...“ rief ihm ſchon von ferne die alte Dame entgegen...„neh⸗ men Sie ſich in Acht, das Schiff ſchaukelt ſo furcht⸗ bar, Sie könnten fallen.“
„Ach, es wird wirklich recht arg...“ ſetzte die Kleine ängſtlich hinzu...„mich faßt der Schwindel.“
„Sobald Sie ans Land kommen, Fräulein Ida...“ beruhigte ſie der an ihrer Seite Platz nehmende Dok⸗ tor...„wird Sie das Gefühl alsbald verlaſſen.“
„Aber bis dahin wird mir entſetzlich übel werden.“
„Das iſt Nausea...“ erklärte ihr der alte Herr 1
mit einem bedeutungsvollen Hinaufziehen der mächti⸗ gen Augenbrauen...„das Nausea der Alten, von Cicero ſchon für die Schiffskrankheit, d. i. Uebelkeit, Neigung zum Erbrechen angewendet, während Hora⸗ tius und Plinius es überhaupt für Ekel, Uebelkeit ge⸗ brauchen.“
„Aber mein Gott, Herr Rath...“ fiel ihm Ida ins Wort...„Ihre Erklärung macht mich wirklich krank.“


