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„Und wer iſt ihr Mann?“
„Ein Landſtreicher, der einmal mein Freund war.“
„Scheinſt da eine hübſche Bekanntſchaft zu haben?“
„Rechneſt Du Dich auch ein?“
„Höre, das war grob!“
„So mache künftig ſchlauere Bemerkungen. Und da Dir's doch, wie all' den Weltmenſchen, hauptſächlich um den Namen zu thun iſt, als würde aus der Ca⸗ naille etwas Anderes, wenn ſie getauft iſt, ſo will ich Dir ſagen, daß der Rodenhof einem Baron Veröczy gehört oder gehörte, denn der Teufel weiß, ob er noch lebt, erſoffen iſt, ſich erſchoſſen hat, oder ſonſt irgend⸗ wie verkam.“
„Eine Baronin Veröczy alſo?“
„Ha! nun ſieht's gleich anders aus! Da kann man Karten abwerfen, nicht wahr, und dergleichen Firlefanz mehr, nach dem neueſten bon ton, Salon⸗ karpfen!“... und indem mein liebenswürdiger Freund mich im Unklaren ließ, ob er in den letzten ſchmeichel⸗ haften Sammelnamen auch mich inbegriffen habe, goß er ſein Glas voll, blies eine mächtige Wolke nach mir herüber und ſtrich, wie wenn er den Geſprächsgegen⸗ ſtand wegfegen wolle, mit der Hand entſchieden über den Tiſch...„Und nun, wenn Du Dich ausgewun⸗ dert haſt“... begann er dann eine neue Aera...


