Teil eines Werkes 
5. Bd. (1871)
Entstehung
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nichts kann mich davor behüten. In den vollen Klän⸗ gen eines Tonſtücks überfällt es mich, aus dem wirren Knäuel einer politiſchen Frage ſtiert es mich an, ſogar aus den Armen meines Weibes reißt es mich auf, wie wenn eine geſpenſtige Hand mich aus einem Traum wachrüttelte. O, es iſt nicht Liebe, was ich fühle, nicht Sehnſucht nach einem unvergeßlichen Zauberbilde! Du irrſt, Du irrſt, Freund. Ich weiß, daß Lizzie unendlich, unvergleichlich mehr iſt, als mir jene jemals ſein konnte. Ich weiß, daß Lizzie an Geiſt und Herz himmelhoch über ihr ſteht, ja ich weiß, daß ich ohne Lizzie nicht mehr leben könnte, ich liebe ſie, liebe ſie aus voller Seele, aber, und die tiefe leidenſchaftliche Rührung, die aus ſeinen Worten klang, verwandelte ſich jetzt plötzlich in den Ton ſchmerzlicher Zerknirſchung und Klage,aber das unüberwindliche Gefühl der Reue vermag nichts zu bannen. Das Geſpenſt, das vor mir auftaucht, iſt der ſeelenpeinigende Vorwurf, eine gute That, die in meiner Hand lag, nicht voll⸗ bracht zu haben. Von Zeit zu Zeit gellt mir's immer wieder in den Ohren: Du haſt die Sinkende nicht gerettet!

Es kam diesmal keinLächerlich! dreingefahren. Streicher verhielt ſich ganz ruhig, er fühlte ſich ſelber ergriffen.