Teil eines Werkes 
5. Bd. (1871)
Entstehung
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Du einen Aſchenbecher? lachte Gerhard ver⸗ wundert auf.Was gewöhnſt Du Dir für luxuriöſe Bedürfniſſe an? Führſt Du etwa einen ſtändig im Koffer mit Dir? Nimm die Untertaſſe!

Ich ſagte Dir ſchon, verſetzte Streicher ernſt, das Zweckmäßige muß man annehmen. Ich bin ein⸗ mal gewitzigt worden. Du aber läßt Deine Papiere noch immer in derſelben gefährlichen Unordnung auf

dem Tiſche herumliegen. Ah, jener Brand! Ein Schatten flog über Ger⸗

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hard's Stirn.

Streicher beobachtete ihn ſcharf.

Was mag aus dem Schurken Kuruſoff geworden ſein? ſagte er.Man hat nichts mehr gehört von ihm. Ich habe mich aus Neugierde erkundigt.

Du warſt in Montreux? hatte Gerhard ſa⸗ gen wollen, aber er brachte das Wort nicht heraus, er ſtockte und wich dem forſchenden Blick des Freun⸗ des aus.

Ja, en passant. Germain hat ein gutes Jahr;

ſeine Penſion iſt voll, er that, als kenne er mich nicht,

da ich nicht über Nacht blieb. Von allen unſern Be⸗

kannten iſt nur einer da und der liegt auf dem Fried⸗

hofe, der arme Kapitän. Er iſt nicht mehr aufge⸗ ſtanden.

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