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fürchte nur, es hält's keine
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die wahre ſein? Ich
aus.“
Gerhard hatte vielleicht ſchärfer geſprochen, als der Anlaß dazu rechtfertigte, aber er war gereizt durch dieſes unaufhörliche Eingreifen in ſeine Entſchlüſſe, zudem hatte er den ſchweren Kampf mit ſich ſelbſt noch zu kurze Zeit erſt hinter ſich, als daß nicht eine gewiſſe Empfindlichkeit zurückgeblieben wäre, wie einem er⸗ krankten Nervenſyſtem jeder Schall, jeder Lichtſtrayl, jede Berührung zum körperlichen Schmerze wird.
Aus Streicher's kurzem:„Uebertreiben heißt nicht beweiſen“ und dem darauf folgenden Verſtummen, aus ſeinem Achſelzucken erſah Gerhard, daß der Freund neuerdings einen Streit herbeizuführen fürchte und deshalb den Gegenſtand lieber fallen zu laſſen beab⸗ ſichtige; ſo fragte er denn, indem er ſich umzukleiden begann, wann denn eigentlich die Kunde von dem Brande Streicher zu Ohren gekommen ſei.
„Erſt am Morgen. Du kannſt Dir meinen Schreck vorſtellen“, erwiderte dieſer kleinlaut,„als ich mit dem Frühſtück ein Billet von Monſieur Germain erhielt, worin er mir freiſtellte, den Schaden zu erſetzen oder verklagt zu werden.“
„Aber wie kam es denn, daß man ſogleich Dir die Sache zuſchob?“


