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„Anderswo? Du willſt auch noch Unſchuldige ins Verderben bringen?“ verharrte Streicher beim Widerſpruche, der beinahe erheiternd auf Gerhard wirkte.„Das ſieht Dir ganz gleich. Aus Parteilich— keit für mich würdeſt Du wohl die Schuld noch Andern zuwälzen. Liegt nicht ſchon genug auf meinen Schul⸗ tern? Niemand kam nach mir mehr in Dein Zimmer. Das Stubenmädchen ſchlief mit der Köchin, das Alibi iſt da. Der Portier beſchwört, daß der Schlüſſel nicht mehr vom Haken kam, nachdem ich ihn beim Fortgehen wieder hingehängt. Es iſt erwieſen, mein Cigarren⸗ ſtummel war der zündende Funke und ich— ich un⸗ glückſeliger Menſch habe das Zimmer, ergo das Haus in Brand geſteckt, ich habe das ganze Unheil ange⸗ richtet, das noch weit größer hätte werden können, ich habe Dich oder vielmehr mich um das Geld ge⸗ bracht, aber auch ich war nichts als das Spielzeug des Fatums. Wer leugnet noch das Schickſal, dem wir macht⸗ und willenlos gegenüber ſtehen? Die Alten hatten Recht, wie immer, mit ihren Schickſalstragö⸗ dien. Oedipus bin ich.“
„Ich denke, ſo arg iſt's doch nicht. Von dem glimmenden Cigarrenende bis zum Beil des Oedipus iſt noch ein gut Stück Wegs.“
„Durchaus nicht. Warum habe ich noch nie meine


