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wenig zu erholen, dabei jedoch der Ermüdung des Gehens nicht auszuſetzen. Er hatte als galanter Be⸗ gleiter für die Pferde geſorgt und war nun ſtolz, un⸗ mittelbar hinter ihr herzureiten und ſeine vortreffliche Haltung zu zeigen, mit der er ſogar im Prater eben⸗ bürtig zu erſcheinen ſich ſchmeichelte.
Die Geſellſchaft war nicht beſonders geſprächig. Hilmersdoͤrf, der mit ſeinen Füßen bei jedem Schritte kokettirte und den Weg ſeinen feinen Schuhen nicht ganz entſprechend fand, war der einzige, der hin und wieder eine Bemerkung zum Beſten gab. Selbſt Frau von Rüderich hatte vom Steigen den Athem verloren und Kuruſoff war heute ungemein ſchweigſam, übrigens hätte man ihn ja auch nicht verſtanden.
Die kleine Karavane hatte nicht das Anſehen, als befinde ſie ſich auf einer Vergnügungstour, ſie blieb auch ziemlich kleinlaut, als die Ruine endlich er⸗ reicht war und man an der Stelle des ehemaligen Schloßhofs das Lager aufſchlug.
„Ich wandle ſo gern auf den Spuren unſerer wackern Vorfahren“, äußerte Frau von Rüderich gegen Baronin Sarſcha, indem ſie that, als kenne ſie deren Stammbaum nicht.„Iſt Ihnen nicht auch ganz an— ders zu Muthe, wenn Sie auf ſolchem hiſtoriſchen Bo⸗ den ſtehen und von dem kühn in den Felſen gebauten
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