Teil eines Werkes 
4. Bd. (1871)
Entstehung
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Begleitung nicht genügt, auch Graf Hilmersdorf, mit dem ſie halb und halb wieder Freundſchaft geſchloſſen, Banquier Glückſtadt und das Ehepaar Leſtow waren von ihr aufgefordert worden. Sie ignorirte dabei gänzlich die Spannung, welche zwiſchen ihr und der Baronin beſtand. Dieſe freilich zeigte ſich nicht ſehr entgegenkommend, aber Glückſtadt und der Graf ſpra⸗ chen dem Baron ſo lange zu, die Partie mitzumachen, bis er ſich halb willenlos mit ſeiner Frau anſchloß.

Er hatte ſehr ſtark verloren und ſein Spiel end⸗ lich, ehe die Schlußſtunde noch geſchlagen, eingeſtellt. Er ſah finſter, beinahe drohend vor ſich hin und ſchien um zwanzig Jahre gealtert. Sein Geiſt war abweſend, er wußte vielleicht gar nicht, wohin er mitging, um, wie Frau von Rüderich ſagte, die ſchönen Stunden des Nachmittags noch mit hiſtoriſchen Erinnerungen auszufüllen. Man konnte immer noch früh genug zurück ſein, um vor Beginn der abendlichen Spielſtunden zu diniren. Selbſt dieſe Zuſicherung ſchien Baron Leſtow gar nicht zu berühren, er hatte ſie vielleicht nicht ein mal gehört.

Seine Frau war ebenfalls im Verluſte geweſen, auch ſie ſah blaß und angegriffen aus und der Ban quier, welcher dies ihrer leidenden Bruſt zuſchrieb, hatte ſie gedrängt, ſich in der friſchen Bergluft ein