Teil eines Werkes 
3. Bd. (1871)
Entstehung
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eben mit Graf Hilmersdorf ein paar Worte wechſelte. Sie ſind, wie ich höre, viel angenehmer beſchäftigt.

Viel angenehmer, ja ja! kam das Echo aus ihres Mannes Munde.

Man darf wohl gratuliren? fuhr ſie fort.Oder müſſen wir warten, bis Sie uns Ihre Braut officiell vorſtellen?

Sie mögen es damit ganz nach Belieben halten, erwiderte Gerhard kühl. Die geiſtreiche Dame wurde davon ſichtlich gereizt und ſpritzte ihr Gift in einem feinen Strahle aus, der nach ihrer Meinung tödtlich ſein ſollte.

Nehmen Sie ſich in Acht, nehmen Sie ſich in Acht! warnte ſie grinſend.Ich würde an Ihrer Stelle nicht ſo ruhig zuſehen, während ein junger Ele⸗ gant Ihrer Braut den Hof macht. Denken Sie daran, wie Sie ſelbſt Ihrem Freunde mitgeſpielt. Sie haben den Wahnſinn eines Mannes auf dem Gewiſſen. Und während eine gewiſſe Dame ihr Vermögen verſpielt, wie ſie zuvor ſchon ihr Herz verlor, bricht vielleicht wo an⸗ ders die Vergeltung über Sie herein.

Die Vergeltung herein, wiederholte Herr von Rüderich mit geheimnißvollem Lachen.

Das ſchriftſtellernde Ehepaar ſchritt mit Kuruſoff weiter. Gerhard, der es fürs Beſte gehalten hatte,