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Mantel nachwerfen?“ entgegnete Gerhard ſcherzhaft. „Wir wollen warten, bis Ihnen Fortuna einmal gün⸗ ſtiger iſt.“
„Aber ich muß doch eine kleine Entſchädigung für meine Mühe haben“, verſetzte Madame ſchmollend wie ein kleines Kind.
„Ich dachte, es ſei Ihnen ein Vergnügen“, ſagte Gerhard mit dem ernſthafteſten Pathos.„Gott bewahre mich davor, Ihnen noch einmal eine ſolche Mühe zu bereiten. Wir theilen den Gewinn— Sie erſparen die Mühe, ich das Geld.“
„Li donc! Man glaubt einen Juden ſprechen zu hören.“
Madame wendete ſich verächtlich ab, ſie machte einige Schritte gegen den Tanzſaal, wo ſie auf Kuru⸗ ſoff traf, der ſie grüßte.
„Was fällt Ihnen ein“, ſprach ſie ihn in ihrer verdrießlichen Laune ſpöttiſch an,„ſich hier auf dem Schauplatz Ihrer frühern Thätigkeit zu zeigen und mich obendrein zu grüßen? Wenn man Sie erkennt, müßte ich auf die Ehre Ihrer Bekanntſchaft verzichten.“
„Sie ſind heute überaus ſtolz“, entgegnete er und ſeine Augen ſchoſſen giftige Blitze.„Ich glaube nicht, daß man mir die Thür weiſt. Verſuchen wir ein ge⸗ meinſames Engagement hier.“


