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fort,„wollen wir Rom beſuchen, die Feſtlichkeiten ſollen glänzend ſein, von da gehen wir nach Venedig, das Frühjahr muß dort bezaubernd mild beginnen. Mai⸗ land möchte ich auch ſehen, aber da wird wohl die Zeit zu kurz werden— man läßt es eben auf ein anderes Jahr. Dann gehen wir über Wien vielleicht auf ein paar Wochen nach Blankenburg, Du zeigſt mir das Haus, den Garten und den Wald, und da wollen wir die Zeit ganz nach Deinem Geſchmack ver⸗ leben, Du ſollſt ſehen, wie ich mich unterordne. Wir wollen leſen und Muſik treiben und hübſche Spazier⸗ gänge machen, aber freilich wird die ländliche Idylle nicht ſehr lange dauern können, denn wir müſſen dann nach Oſtende oder ſonſt einem Seebad— man ſoll dort die glänzendſten Toiletten ſehen. Mit halbem Auguſt ziehen wir dann nach Wiesbaden und Baden⸗Baden, nicht wahr, mein lieber, lieber Mann? Es wird Feen⸗ haftes von dort erzählt. Nach der Saiſon können wir dann noch auf einige Wochen hierher oder noch beſſer nach Nizza und im Neujahr treffen wir in Paris ein. Ach Gott, wie freue ich mich auf Paris! Du kannſt Dir keine Vorſtellung machen, Gerhard, und nicht wahr, wir werden alle unſere Winter in Paris ver⸗ bringen? Das wird ganz anders als in Blankenburg
ſein!“ Byr, Nomaden. III. 14
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