Zwiſchenräumen that er es, um ſich gewiſſermaßen das Anrecht an ſeinen Platz zu erkaufen, und ſelbſt dann wußte er die Chance ſo geſchickt zu faſſen, daß er meiſt gewann. Er nahm es ganz ruhig, wie den Segen Gottes im Geſchäfte hin und ließ ſich nicht verleiten, mehr zu wagen. Seine Blicke ruhten für gewöhnlich auf den kalten, marmorähnlichen Zügen der Baronin und nur ſelten auf dem entſtellten Angeſicht ihres Ge mahls, der kein Auge für etwas Anderes als die rollende Kugel hatte, die er mit ſeinen Goldſtücken in den geo⸗ metriſch⸗myſteriöſen Figuren, welche dem grünen Tiſch⸗ teppiche eingearbeitet ſind, zu fangen ſuchte.
Auch Gerhard war unter den Anweſenden. Er hatte ſeine Braut und deren Schweſter begleitet. Madame de Granier hatte den Wunſch zu dieſem Ausfluge geäußert und Adrienne ſich damit einverſtanden erklärt. Gerhard hätte in ſeinem Glück ſelbſt eine Partie auf den großen Bernhard mitten durch Schnee und Eis gutge⸗ heißen. In ſeinen Augen war zu leſen, was ſonder⸗ barerweiſe noch keine rechte Verbreitung gefunden hatte, daß er Adriennens glücklicher Bräutigam ſei. Schon hatte er brieflich die Einwilligung ihres Vor⸗ munds eingeholt, und bis dieſe anlangte, hoffte er auch ſeine eigenen Papiere zu erhalten, um welche er ſogleich geſchrieben. Wenn Alles geordnet war, ſollte


