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verwandelt ſich für ihn in ſchäumenden Süßwein, ſchimmliges Brod in die luculliſchen Erzeugniſſe eines Nebenbuhlers von Chevet und Vefour. Die Nacht des Gefängniſſes iſt durch tauſend Kerzen erhellt, die Stille, in der langſamer Tropfenfall mit unheimlicher Gleich⸗ mäßigkeit tönt, den brillanten Piècen eines concertiren⸗ den Orcheſters gewichen; für die Langeweile finden ſich im Leſeſalon Journale die Fülle, und ſelbſt die Ei— dechſen und Krötchen, welche die Einſamkeit des Kerkers bevölkern, trippeln zierlich auf hohen Sockeln einher ſind in ſchillernde Seide gekleidet und tragen Friſuren nach der letzten Pariſer Mode. Es ſind hübſche zahme Thierchen, die ſich dem Gefangenen ganz ohne Scheu nahen, mit ihm gern die Mahlzeit theilen, und aus ihren dunkeln Augen blitzt verführeriſches Feuer. Sogar die Art, in der wir das Löſegeld zu erpreſſen verſtehen, wird durch das Arrangementsgenie der neuen Zeit ein neues Vergnügen. Unſere Kunſt ruht auf einfachen Principien, es iſt die magiſche Feſſelung des Blickes auf die ſich drehende Glücksſcheibe, deren fliehende Zahlen jedes bethörte hoffnungsvolle tenſchenherz zu erhaſchen meint. Ihr fordertet, wir laden ein. „Messieurs, faites votre jeu!“ klingt weit beſſer als „La bourse ou la vie!“ und dennoch iſt mit dem„Le jeu est fait!“ daſſelbe erreicht als zu deiner Zeit,


