Teil eines Werkes 
3. Bd. (1871)
Entstehung
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Exiſtenzen, die immer unter dem Einfluſſe einer regen Wechſelwirkung ſtehen, machte bei ihm ſeine Gründe geltend.

Was hatte ihn, genau genommen, berechtigt, ſich in Angelegenheiten fremder Menſchen einzudrängen? Lizzie hatte es ihm deutlich genug geſagt, er ſich aber nicht irre machen laſſen. Mit einer Störrigkeit hatte er ſich benommen, als ob er irgendwie befugt wäre, Rathſchläge und Warnungen zu ertheilen. Mochten ſie noch ſo gut gemeint ſein, es hatte ſie Niemand ver⸗ langt, und ſo wäre es beſſer geweſen, ſie für ſich zu behalten. Wozu hatte er ſich mit einem boshaften Weibe verfeindet? Wieder nur, um Leute, die ihn eigent⸗ lich nicht das Geringſte angingen, in Schutz zu nehmen. Eine höchſt unpraktiſche Ritterlichkeit, die ſtark an den Helden von La Mancha erinnerte! Das Alles ſagte er ſich ſelber und er begann auch zu reflectiren, daß dieſe Leute gar nicht ſo Unrecht hätten, ſeine unbefugte Ein⸗ miſchung zurückzuweiſen, er ſelbſt machte es ja gerade ſo und zwar ſeinem beſten, älteſten Freunde ſogar. Auch Streicher meinte es offenbar gut und doch hatte er mit ihm nicht in der ſanfteſten Weiſe geſpro⸗ chen, als ſie ſich nach jenem abendlichen Spaziergange, der, ſtatt zu einem Schuldbeweiſe, zu einer ſo glänzen⸗ den Rechtfertigung geführt, wieder getroffen. Er ge⸗