Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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O dieſe abſcheuliche Frau! rief Lizzie, indem ſie grimmig die kleine Fauſt ballte.Was will ſie? Ich kann ſie nicht ausſtehen, und wenn ſie ſich ſolche Dinge erlaubt, werde ich's Davy ſagen, daß er ſie zur Rede ſtellt und ſich mit ihrem Manne ſchlägt.

Und was glauben Sie, daß dabei gewonnen wäre? Halten Sie diesmal Erörterungen mehr am Platze als unlängſt, wo Sie Ihres Schwagers Ein⸗ mengung nur darum vermieden wünſchten, damit Ihre Mutter nichts erführe und Ihnen eine kleine Straf⸗ predigt erſpart bleibe? Ich fürchte, daß die Folgen dies⸗ mal weit ernſter wären. Das Benehmen Ihrer Schweſter, ich muß es mit Bedauern geſtehen, war nicht immer ſo, daß jede Verleumdung dadurch ausgeſchloſſen wäre. Erinnern Sie ſich nur ſelbſt einmal an jenen Abend, wo Graf Hilmersdorf in ihrem Schuh tanzte. Würden Sie Ihren Schuh hergegeben haben?

Warum nicht, wenn es mir beliebte?

Nun wohl, Sie ſprechen im Trotze. Aber auch, wenn Sie's thäten, hätte das gar keine Conſequenz. Man würde ſagen: Sie ſind ein Kind. Ja gewiß, empören Sie ſich immerhin, das würde man ſagen: ein liebes, herziges, unüberlegtes Kind. Aber Ihre Schweſter iſt nicht in gleicher Lage. Sie iſt Frau und damit hat ſie gewiſſe Pflichten übernommen, gewiſſe

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