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anſcheinend unbewohnter Gegend ſah. Er lief längs des Ufers hin, es zeigte ſich kein Schiff, kein Weg, die Stunden vergingen und ſeine Kräfte ließen nach, der Hunger machte ſich fühlbar. Lange Zeit irrte er ſo troſtlos in der Wildniß umher, bis er endlich, als er ſchon verzweifeln wollte, auf einen Menſchen ſtieß. Es war ein alter Holzhauer, mit dem er ſich nur ſchwer verſtändigen konnte und der ihm ſagte, daß dieſer Strom der Euphrat ſei. Der Alte führte ihn in ſeine Hütte; er hatte eine einzige Tochter, die den Sultan dort empfing und vor ſeinen Augen Gefallen fand. Aber Sultan Myzir war nun arm, er konnte nicht daran denken, den Rückweg zu finden. Es vergingen Tage und Wochen und der Holzhauer rieth ihm, daſ⸗ ſelbe Gewerbe zu ergreifen, das auch ihn ſelbſt er⸗ nährte. Der Sultan folgte endlich dieſem Rathe.“
„Holzhauer?“ rief der Graf lebhaft.„Na, hören Sie, das iſt unwürdig für einen Sultan. Man muß zu rechter Zeit zu ſterben verſtehen— noblesse oblige!“
Von allen Seiten wurde er zum Schweigen ge⸗ rufen. Die Erzählung hatte Intereſſe erweckt und man wollte den Ausgang kennen. So führte ſie denn Mr. Lesley zu Ende.
„Sieben Jahre blieb der Sultan in dieſer Gegend.


