Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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warum aber kehren Sie ſich ſo trübe von der Gegen⸗ wart ab, mein Freund? Hat ſie Ihnen nichts zu bie⸗ ten? Verſuchen Sie's nur einmal in ihr zu leben und ſie zu einem angenehmen Daſein zu geſtalten. Was fehlt Ihnen zu einer freundlichen Häuslichkeit? Sie haben eine ſchöne, liebenswürdige Frau

Meine Frau? ſagte Mr. Lesley mit unbeſchreib⸗ licher Betonung, da Gerhard abſichtlich ſtockte.O ja, meine Frau iſt ſchön und liebenswürdig. Ich finde es und Andere finden es auch.

Es war ein bitterer Ausfall, in welchem ſich aber aller Mißmuth des gekränkten Ehegatten erſchöpft zu haben ſchien, denn ſtatt, wie Gerhard beinahe erwartet hatte, jetzt loszubrechen und ſich in einer heftigen eifer⸗ ſüchtigen Anklage Luft zu machen, nickte er ſchwermüthig und fuhr fort:

Es muß wohl an mir liegen, daß ich mich nicht glücklich fühle; vielleicht träume ich manchmal zu leb⸗ haft und glaube, wenn ich mich wie Sultan Myzir in den Euphrat werfe, wie er auch wieder in meinem Kiosk aufzutauchen, und es ſind dann ſtatt ſieben Jahre nur ſieben Sekunden vergangen. Sie kennen das Mährchen aus den Krk Viziry nicht?

Gerhard verneinte, ihm ſchien es ſonderbar, wie Mr. Lesley mit einem Male auf eine ſolche Reminis⸗