Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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man erträgt, weil man eben noch keinen Ernſt bei ihm vorausſetzt. Er glaubte auf der rechten Spur zu ſein, als Lizzie nach einer Pauſe fortfuhr:Und ich glaubte, Davy ſei auch mit, und er ſoll nicht hingehen, das ge hört nicht für ihn. Lord Aysmonds iſt dort und Davy ſoll nicht ſein, wo Lord Aysmonds hingeht, der von ſeiner Frau getrennt lebt und einen üblen Ruf hat. Die arme Mary grämt ſich ſehr und Sie ſollten Davy zureden, daß er nicht hingehe. Ich hab' es nicht geglaubt von ihm, aber

Warum ſtocken Sie? Sagt's vielleicht auch Herr von Kuruſoff oder der Graf? Wenn das iſt, ſo mö⸗ gen ſich dieſe Herren in Acht nehmen mit ihren Lügen. Ich ſehe zwar nicht ein, warum Ihr Schwager nicht ein Haus beſuchen ſoll, in welchem ich nichts Anſtößi⸗ gem begegnete, aber wenn es Sie zu beruhigen vermag, ſo kann ich Ihnen ſagen, daß er meines Wiſſens noch niemals bei Madame de Granier war.

Ich werde Kuruſoff den Aerger büßen laſſen, den er mir verurſachte, drohte Lizzie und zog ihre Hand aus Gerhard's Arm, da die Geſellſchaft im Schloſſe an gekommen war.

Gerhard mußte viel an die Mr. Lesley betreffende Aeußerung denken. Sollte derſelbe am Ende auch ihn täuſchen und in der Villa Zutritt haben. Doch warum