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als Lizzie's kleiner Fuß der Spitze des Kahns einen Stoß gab, ſodaß dieſer wieder vom Ufer trieb.
„Sie brauchen nicht mehr zu kommen“, rief ſie dabei ſchmollend, aber was ſie gewiß nicht beabſichtigt hatte, wäre beinahe geſchehen.
Gerhard, der ſchon auf der Sitzbank ſtand, verlor durch die Schwankung des Schiffchens das Gleichge⸗ wicht und war nahe daran, ins Waſſer zu ſtürzen. Mit ebenſo viel Geiſtesgegenwart aber als Elaſticität ſchnellte er ſich noch rechtzeitig ab und erreichte in un⸗ gewöhnlichem Weitſprunge den Rand des Ufers, wo er jedoch ausgleitend auf ein Knie fiel.
Das kindiſche Mädchen lachte laut auf; trotz des Verweiſes von Vater und Mutter konnte es nicht um— hin, Gerhard's etwas forcirte Bewegungen komiſch zu finden, vielleicht auch löſte ſich blos der plötzliche Schreck in dieſer übertriebenen Heiterkeit, die einen weniger Gutmüthigen hätte verletzen müſſen.
„Sehen Sie“, rief die Uebermüthige, die in ihrer blonden Locken Fülle, welche heute ausnahmsweiſe ihr Köpfchen umwallte, ſelbſt wie eine zweite Sonne ſtrahlte, „ſo muß Alles auch wider Willen der Königin des Tages huldigen.“
„Nicht ohne ſehr gewagten Kunſtgriff von ihrer Seite“, entgegnete Gerhard ſich erhebend.


