Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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oder ſonſt ein Unglücksfall anzunehmen iſt? Ich be⸗ greife Dich nicht, wie man bei ſolcher Gelegenheit ruhig auf ſeinem Zimmer bleiben kann.

Da ſieht man die Cgoiſten, die Andern nicht einmal Ruhe gönnen. Habe ich mich hier als Haus⸗ knecht verdungen, um kecke Eindringlinge hinauszu⸗ werfen, Epileptiſchen Hülfe zu leiſten oder Feuer zu löſchen? Solange es nicht mich angeht, geht's mich auch nichts an, und hätteſt Du ſo gedacht wie ich, ſo würde Mademoiſelle Aglaé Dich nicht drüben im Salon einen Libertin, einen homme terrible nennen und das Haus zu verlaſſen drohen, wo man den Da⸗ men ins Fenſter ſteigt. Und ſie hat Recht, wenn ſie auch das Letztere eben nicht ſehr zu befürchten haben dürfte. Der Henker mag in einem Hauſe bleiben, wo ſolche Spectakel ſtattfinden. Ich muß geſtehen, ich will auch fort. Aus der Huſternachbarſchaft entwiſche ich glücklich und in der erſten Nacht, wo ich wieder ein⸗ mal vernünftig ſchlafen zu können hoffe, geht's an einem andern Ende los. Ich habe es ſatt und ſetze voraus, Du gehſt mit, all den fragenden Blicken und verſteckten Anſpielungen aus dem Wege zu kommen.

Gerade darum würde ich bleiben, wenn ich auch ſonſt Luſt hätte aufzubrechen. Selbſt wenn ich nicht wüßte, daß Du übertreibſt, ſelbſt wenn dieſer thörichte