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„Nein“, fuhr Streicher heftig heraus,„ich will es auch jetzt nicht. Was geht's mich an, wo Du kle⸗ ben bleibſt? Iß die Suppe nur ſelber aus! Meinet⸗ wegen kannſt Du auch in das Hänflingneſt hinein hei⸗ rathen und einer von den beneidenswerthen Che⸗ männern werden. Wünſche viel Glück!“
Gerhard ſah ihm kopfſchüttelnd nach, aber die letzten Worten klangen doch in ſeinem Ohre fort.
Einer von den glücklichen, beneidenswerthen Ehe⸗ männern!
Gehörte Mr. Lesley auch dazu? Sollte er einſt dieſem gleichen, ähnliche Scenen zu erleben, ähnliche Gemüthsbewegungen niederzukämpfen haben? Wäre die Ehe Jedem ein Gefängniß, in dem es nur Kerker⸗ meiſter oder ihrer Freiheit Beraubte gibt? Ach, was befaßte er ſich eigentlich mit Reflexionen über die Ehell Er gedachte ja gar nicht zu heirathen. Streicher, der große Menſchenkenner, wußte doch nicht etwa beſſer als er ſelbſt um ſeine Abſichten. Und Mr. Lesley, der ihm ſonderbarerweiſe anrieth, was ihm ſelber ſo ſchlecht anſchlug! Es waren doch ſeltſame Rathgeber und die Kleine, Miß Lizzie, die auch wieder ein Anderes für ihn ausfindig gemacht hatte— Jeder beſchäftigte ſich mit ſeinem Schickſale, eer ſelber hätte nur zu gehorchen. Ob auch Adrienne ſo dachte? Und wenn


