Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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Nothwendigkeit, das Haus, das ſie beſäßen, ein wenig auffriſchen zu laſſen und der Reparatur zu unterziehen.

Die Unruhe der Handwerksleute, der Geruch des Terpentins, all die kleinen Unannehmlichkeiten, ſchloß ſie,man weicht ihnen am liebſten aus. Und dann iſt man ja doch ſchon aus ſeiner Ruhe geriſſen. Lieber einige Wochen ganz außer dem Hauſe zubringen, obwohl es hart genug fällt, daran zu denken, daß keine Aufſicht da

iſt und die Arbeitsleute uns um den Tagelohn betrügen.

Aber Aglaé iſt noch ſo jung, man muß ihr doch auch ein kleines Vergnügen machen, ſie in die Welt bringen. Sie begreifen, man hat Pflichten gegen ſeine jüngern Geſchwiſter, an denen man Mutterſtelle vertritt. Aglaé iſt ſo eigen, ſie hat ſchon ſo viele Bewerber abgewieſen

O Henriette, ich bitte Dich Du weißt, was die Karten diesmal ſagen, unterbrach Mademoiſelle Aglaë mit verſchämtem Lächeln, das dem nahezu fünf⸗ zigjährigen Geſichte überaus grotesk ſtand.

Es bot ſich Gerhard eine günſtige Gelegenheit, ſein Lächeln zu verbergen, das ihn überkam, wenn er ſich das Gehörte dahin ergänzte, daß wahrſcheinlich ſchon ſeit einer Reihe von Jahren die ſo wichtige Reparatur des Hauſes zu Oron la ville der Vorwand für die kleinen Ausflüge und Villegiaturen der beiden jungfräulichen Schweſtern abgeben müſſe, von denen die eine in edler