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ſchreitend, ſah gerade vor ſich hin, als gäbe es für ſie Niemand auf dem Schiffe, der ihrer Aufmerkſamkeit werth ſei, und wendete im Gegentheile höchſt ungnädig das Anlitz ab, als ihr eine Rauchwolke von Streicher recht eigentlich unter die Naſe geblaſen ward.
Mit ein paar franzöſiſchen Worten wies ſie das Knäblein an, den Klappſtuhl, welchen der Kleine von ihrem frühern Platze mitgenommen, gerade neben jenen zu ſtellen, auf dem Gerhard's Ueberrock lag. Mit einer geſchickten Wendung fegte ſie dieſen wie zufällig herab auf den Boden, indem ſie ſich ſetzte, und bot mit einer ganz gleichgültigen Handbewegung den auf dieſe Weiſe leer gewordenen Sitz ihrer Begleiterin an, während ſie den Knaben zärtlich an ſich heranzog.
„Ah, das iſt ſtark!“ ſtieß Streicher, der den ganzen Vorgang beobachtet hatte, mit einer neuen Rauchwolke hervor.
Selbſt Gerhard war überraſcht und wußte nicht recht, ob er lachen oder ſich ärgern ſolle, doch ehe er noch einen Schritt gemacht, hatte ſchon die jüngere Dame den Rock wieder aufgehoben und zurück auf ſeine Stelle gelegt. Im gleichen Moment beinahe war auch ſchon Gerhard herzugeſprungen und ſtreckte die Hand nach dem Mißhandelten und ſo glänzend wieder zu Ehren Gebrachten aus. Aber die Retterin des Rockes


