Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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chen wollte, wie dies Streicher nach der erſten Ueber⸗ raſchung ſofort that.

Ach wie kannſt Du denn gleich ſo ein Urtheil fällen! wies ihn Gerhard zurecht.Du willſt ja ſelbſt, daß man zuerſt prüfe.

Ich gebe ſehr viel auf den erſten Eindruck, wider⸗ ſprach Streicher.

Und weshalb gefällt Dir die Dame nicht?

Das habe ich gar nicht geſagt. Im Gegen⸗ theil, mir gefällt ſie recht gut, wenn auch ihre Haare zu maſſenhaft, um nicht gekauft, ihre Augenbrauen zu ſchön gebogen und dicht ſind, um nicht gemalt zu ſein, wenn auch das Feuer dieſes Auges aus dem Tuſchpinſel und dieſe intereſſante Bläſſe aus der Pu⸗ derquaſte ſtammt.

Du witterſt wohl auch auf meinem Geſichte Reispulver?

Lächerlich! Dergleichen unterſcheide ich auf hun⸗ dert Schritte. Ich denke hinreichende Studien darin gemacht zu haben. Haſt Du Dich nicht oft genug über⸗ zeugt, daß Du zu gut von den Frauen dachteſt? Solchen Erſcheinungen begegnet man in Fülle im Bois de Bou⸗ logne. Nimm Alles nur in Allem

Schon gut ich gebe ſie Dir in Gottes Namen preis. Die Jüngere aber iſt eine vollendete Schönheit,