Teil eines Werkes 
1. Bd. (1876)
Entstehung
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Hinter dem Herrenhauſe lag ein Park und an der Südſeite der Wirthſchaftshof, hinter dem ſich ein wohl⸗ gehaltener großer Küchengarten ausdehnte. Von dem Wirthſchaftshofe führten drei Stufen zum Hofeingange, von welchem ein Corridor der Länge nach durch das ganze Haus bis zu dem unterſten als Vorrathskammer benutzten Thurmgemache lief und gleich in ſeinem Be⸗ ginne die Treppe nach den oberen Stockwerken zur Rechten hatte.

Hier im Hofe vor der Hausthür fand Monſieur Flandron, wie er erwartet hatte, die kleine ſo eben heimgekehrte Jagdgeſellſchaft, die im Begriffe, ins Schloß zu treten, mit den gleichzeitig im offenen Hof⸗ thore erſcheinenden Reiterinnen zuſammengetroffen war.

A merveille! rief die eine ſofort, als er auf der oberſten Stufe auftauchte, und ſtreckte ihm freund⸗ lich winkend die in zartes graues Wildleder gehüllte Hand entgegen, die er zu ergreifen und an ſeine Lip⸗ pen zu ziehen beeilt war.Da kommt ja unſer Freund Flandron. Ich glaubte ſchon darauf verzichten zu müſſen, Ihnen heute einen guten Morgen zu wünſchen. Immer fleißig, immer beſchäftigt? Sicherlich gerade von der Drechſelbank? Was ſchafft ſie Neues? Haben Sie auch an meinen Haspel gedacht?

Er iſt vollkommen fertig, gnädige Gräfin. Ich

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