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um endlich durch Dero Großmuth und Huld die Zah⸗ lung zu erhalten, die mir für dieſe Arbeit zugebilligt wurde und auf die ich, da bei mir das Alter naht, als auf die einzige Sicherſtellung für meine Wittwe und Waiſen im Fall meines Todes zu hoffen berech⸗ tigt bin.“
„Gut, gut“, entgegnete Wallenſtein;„es hat den Friedland noch Keiner, der ihm gedient, undankbar oder einen Knicker genannt, aber ich erwarte auch Dienſte von Euch, Dienſte von hoher Wichtigkeit, und rechnet darauf, daß die Zeiten der Sorgen und Noth für Euch und die Eurigen vorüber ſein werden, wenn Ihr dem Wallen— ſtein treu und nach ſeinem Willen dient.“
„Ew. Durchlaucht haben einſt durch die Großmuth, mit der dieſelben einen bloßen Scherz belohnten, auf viele Wochen Sorgen und Kummer vom Haupte eines Familienvaters genommen, der nie aufhören wird, Euch dafür warmen Dank zu zollen.“
„Hab' ich das?“ fragte Wallenſtein mit einem fei⸗ nen Lächeln.„So hatte die Frau Fürſtin von Lobkowitz, damals Obriſtburggräfin von Roſenberg, doch Recht, als ſie mir ſagte, daß es Euch von Nutzen ſein dürfte, wenn ich meine Schuld an Euch bald berichtigte.“
„O Polixena, edle Freundin“, dachte Kepler, und ſein Herz wallte auf in herzlicher Dankbarkeit für die


