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Daſeins, oder iſt der Schlaf im Grabe, der Schlaf ohne Traum, in welchem nach Gottes Barmherzig⸗ keit und der Gnade des Erlöſers im ſchlimmſten Falle das Erdendaſein auslaufen muß, Dir zu Theil ge⸗ worden?“
In ſchneller Gedankenfolge trat auch die Erinne⸗ rung an ſeine noch lebende Mutter vor ihn. Er hatte lange, lange Zeit keine Nachricht von ihr und ſeiner Schweſter wie ſeinen beiden Brüdern erhalten.„Auch ſie ſteht dem Grabe jetzt wohl nahe“, ſeufzte er. „Werden wir einander, ſo nahe durch das Blut ver⸗ bunden, noch einmal in dieſem Erdenleben wieder⸗ ſehen? Und wie wird es ſein, wenn wir alle, alle die Bitterkeit des Todes gekoſtet haben? Kann der irdiſche Tod das Ende alles Strebens ſein für den Menſchen⸗ geiſt, der mit Eifer und Treue im Leben die Wahrheit ſuchte? Unmöglich!“ antwortete ſein ahnender Geiſt. „Unmöglich, auch ohne die Verſicherung, die der Erlöſer ſeinen Schülern gibt. In meines Vaters Hauſe ſind viel Wohnungen, ſagte er. Viele, viele, jawohl, alle dieſe goldenen Sterne, die aus ungemeſſenen Fernen uns ihre leuchtenden Grüße ſenden, und alle die dunklen Erdbälle, die ſie auf ihren Reiſen durch die Unendlich⸗ keit des Weltalls begleiten. Die Menſchenſeele in dem kleinen, ſo vielen Gebrechen und Leiden ausgeſetzten Kör⸗


