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tigen Worten auf ſeinen Stuhl niedergelaſſen. Seine Blicke ſchweiften unruhig durch das Zimmer und blieben auf der edlen Geſtalt Kepler's haften, der mit geſenkten Augen und die Hand auf die Bruſt gelegt daſtand, ein Bild ſanfter Reſignation, während der Fürſt von Lobko⸗ witz dem Herrn von Budova wüthende Blicke zuſchleu⸗ derte und den Schwertgriff mit der rechten Hand krampfhaft umklammert hielt.
In der Bruſt des Mannes, der in dieſem Moment noch König von Böhmen und deutſcher Kaiſer war, wog⸗ ten ſeltſame Gefühle auf und ab, Gefühle, in genaueſtem Zuſammenhang ſtehend mit den Gedanken, die Kepler's ruhige Geſtalt in ſeinem Geiſte erwachen ließ.
„Dieſer Mann“, ſagte der Kaiſer zu ſich ſelbſt, „berechnet die Bahnen der Weltkörper, deren Boden nie ein Erdgeborener berühren und betreten kann, er zieht Schlüſſe nach ſeinen Beobachtungen über die Nähe und Ferne von der Sonne auf die Art und Natur der Weſen, die ſie bewohnen können, und denkt an die Möglichkeit, ſich mit denſelben auf irgend eine Weiſe in Verbindung zu ſetzen, und da ſteht er, von der Erde nicht ſo viel Eigenthum beſitzend, als die Sohle ſeines Fußes be⸗ deckt, Gatte eines wahnſinnigen Weibes, in Trauer um ein verlorenes geliebtes Kind und voll tiefer Sorgen um das irdiſche Forikommen ſeiner noch lebenden


