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Ich glaube, daß ich das letzte Mal bei dem Feſt ſtehen blieb, das im Haus gegeben werden ſollte. Es war recht ſchön und gelungen und auch recht angenehm.
Frau Hammarsköld(Emilie Holmberg) ſang recht artig;
ich ſpielte ſchwediſche Tänze, man ſchwatzte, ſpazierte,
aß und trank—„tout comme chez nous.“ Ich ſah an
dieſem Abend einen der ausgezeichnetſten Belletriſten, Dichter und Romanſchreiber Südcarolinas, Mr. Simms. Er iſt Enthuſiaſt für die Landſchaften des Südens, das freut mich und darin kamen wir gut überein; nicht ſo in der großen Frage. Aber das erwartete ich auch nicht. Einen jungen Mann von vorurtheilsfreiem, wahrheits⸗
reinem Blick in dieſer Frage möchte ich— an meinen Buſen drücken— wenn er es mir erlaubte. Ich ſah
auch einen Bruder des jungen Miles, der in dieſer
Frage zu mir ſagte:„Die Welt iſt gegen uns und wir werden überſtimmt und verurtheilt werden, ohne daß man uns Gerechtigkeit für das widerfahren läßt, was wir für unſere ſchwarzen Diener wirklich ſind und thun!“ Ich konnte nicht umhin, mit ihm darin zu ſympathi⸗ ſiren. Die Spannung iſt ſtark und die Bitterkeit in dieſem Augenblick groß zwiſchen dem Süden und Nor⸗ den der Union. Und manche Stimmen in Südcarolina rufen nach Trennung und Krieg.
Ferner bin ich bei einem großen Feſt geweſen, das von dem Gouverneur Südcarvlinas, Mr. Akin und ſeiner ſchönen ladygleichen Frau gegeben wurde. Man machte recht ſchöne Muſik, und im Uebrigen unterhielt man ſich drinnen in den Zimmern oder außen auf der Piazza im Schatten blühender Rankengewächſe(Cle⸗ matis, Geisblatt und Roſen) in der milden Nachtluft recht romantiſch. Man ſagt, es ſeien 500 Perſonen ein⸗ geladen geweſen. Das Feſt war eines der ſchönſten, denen ich hier zu Lande angewohnt habe. Ich ſah da viele hübſche junge Töchter des Südens, aber keine großen Schönheiten, dagegen viele ſehr weiße. Die


