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die Aufführung der Mädchen:„Sie haben dem jungen Mann den Kopf verrückt,“ ſagte er. Erſt ſpät in der Nacht konnte ich ſchlafen, ſo lang lärmten dieſe jun⸗ gen Mädchen fort. Der nächſte Tag war Sonntag und die Erde ſchien einen Feſttag zu feiern, ſo ſtill und ſo hochzeitlich geſchmückt zeigte ſich die Natur. Die wil⸗ den jungen Mädchen wurden ſtill und verſammelten ſich vor meiner Kajüte, deren Thüre gegen den Fluß hinaus offen ſtand. Sie waren offenbar in der Stim⸗ mung, Etwas Ernſtes zu hören und zu denken. Der Friede des Feſttages weilte über dieſen Kindern. Und hätte irgend ein vom Himmel geſandter Sämann jetzt die Saat der Wahrheit und den Begriff vom höhern Leben in dieſe jungen Seelen ausgeſtreut, ſo wäre die Ausſaat ſicherlich in gute Erde gefallen. Ich glaube an die angeborne und innige Verwandtſchaft der Wei⸗ bernatur mit dem Höchſten, und es thut mir wehe, wenn ich ſie wie hier verwildert ſehe. Nicht als ob ich meinte, daß eine wilde Stunde in einem Menſchen⸗ leben viel zu bedeuten habe, alles hängt von der Grundrichtung des Ganzen ab; aber überläßt man die Natur ſich ſelbſt, ſo wird daraus eine Wildniß, und die Wildniß in der Menſchennatur iſt weit weniger ſchön als die des Urwalds(und auch dieſe wäre nicht gut, um darin zu leben). Ein ordnender Geiſt der höheren Natur muß an den jungen Heiden Hand legen, um ihn vollkommen menſchenwürdig und ſchön zu machen. Väter und Mütter in der neuen jungen Welt ſchei⸗ nen das alte Sprichwort: Die Gewohnheit iſt die zweite Natur, und das ebenſo gute Sprichwort: Es iſt leichter einen Bach zu ſtemmen als einen Fluß, nicht gehörig zu bedenken.
Heute Nacht wurden die jungen Mädchen da und dort bei den Plantagen, von wo Nachen und Schiffe kamen, um ſie abzuholen, ausgeſetzt, und von den Ufern


